Open End

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„Demokratie ohne Streit geht gar nicht“

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Wir alle streiten. Immer wieder. Aber warum? Was macht der Streit mit uns? Was bedeutet er für unsere Demokratie und wie geht unsere Gesellschaft mit ihm um? Darüber spricht Michel Friedman mit Muhterem Aras, Christian Schertz und Florian Schröder.

Muhterem Aras, baden-württembergische Landtagspräsidentin, sagt: „Demokratie ist Gespräch, ist der Streit um das bessere Argument. Doch statt eines Streit-Gesprächs höre ich zunehmend Stimmen, die sich gegenseitig aufstacheln, die lauter werden, die nicht an Kompromissen interessiert sind.“

Der Medienrechtsanwalt Christian Schertz sieht „eine verwahrloste Streitkultur, in der es nur noch um Diffamierung geht! Wir streiten nicht genug! Nur aus Streit und Auseinandersetzung ergibt sich Neues.“

Auch der Kabarettist Florian Schröder findet, dass „eine konstruktive Art des Streits im Sinne von Streitkultur ist immer seltener anzutreffen“ ist, „weil sich alle in ihren Wagenburgen eingeschlossen haben und von da aus gezielt auf die andere Seite schießen. Wenn der Andere anderer Meinung ist, gehört er zu den Bösen. Das halte ich für eine gefährliche Entwicklung, die durch das Internet als Brandbeschleuniger massiv verstärkt und hervorgehoben wird.“

"Open End" geht mit der siebten Folge zum Thema Streit in die Sommerpause und erscheint sonst immer sonntags. Der TV-Talk läuft samstags ab 23 Uhr bei WELT.

"Solidarität ist mehr als bloße Barmherzigkeit"

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Solidarität hält Menschen zusammen, gibt ihnen Vertrauen und Hilfe. Was hat Solidarität mit Gerechtigkeit zu tun? Und wie solidarisch ist unsere Gesellschaft noch, gerade in Zeiten der Pandemie?

Kevin Kühnert, stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD findet: „Solidarität ist mehr als bloße Barmherzigkeit." Sie sei "auf eine Gegenseitigkeit ausgerichtet". Er sieht in Corona-Zeiten einen besonderen Bedarf an Zusammenhalt: „Jetzt brauchen die Jüngeren die Solidarität der Älteren.“

Für FDP-Bundestagsabgeordnete Linda Teuteberg ist der Solidaritätsbegriff ambivalenter: Sie stehe "zwischen dem Sozialstaat", wo es einen "einklagbaren Anspruch" gibt, und Kategorien wie "Barmherzigkeit" und "Urvertrauen" auf der anderen Seite. Wie aber steht es um die Solidarität, wenn Vertrauen ohne physische Nähe, wie z.B. in Lockdown-Zeiten auskommen muss?

Der Soziologe Harald Welzer sieht in Nähe "keine rein räumliche Kategorie": Man könne sich "sehr solidarisch fühlen und bemühen für Personen, die man noch nie im Leben physisch direkt gesehen hat." Der Solidarität liege die Vorstellung zugrunde, dass es im Leben gerecht zugehen muss, aber dass jede und jeder auch für die Herstellung von Gerechtigkeit verantwortlich sei.

Zu einer guten Diskussion gehören Offenheit, Neugier, Ehrlichkeit - und Zeit. Deswegen endet "Open End" mit Michel Friedman erst dann, wenn das Thema ausdiskutiert ist. Es ist der Talk ohne Zeitlimit. Mit Gästen aus Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft, Politik und Publizistik diskutiert Friedman über die großen Themen: Freiheit, Wut, Menschenrechte und vieles mehr.

"Open End" erscheint immer sonntags. Der TV-Talk läuft samstags ab 23 Uhr bei WELT.

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"Judenhass ist Menschenhass"

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Im Zuge der neuerlichen Eskalation im Nahen Osten kommt es seit Tagen auch in Deutschland zu offenem Antisemitismus und gewalttätigen Übergriffen mit islamistischem Hintergrund. Synagogen benötigen zusätzlichen Polizeischutz, jüdische Familien denken über die Auswanderung aus Deutschland nach, werden bedroht und beschimpft.
Michel Friedman diskutiert in einer „Open End“-Extraausgabe mit der Rechtsanwältin und Autorin Seyran Ates, WELT AM SONNTAG-Chefredakteur Johannes Boie, dem Rapper Ben Salomo und CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak über Antisemitismus in Deutschland.
Zu einer guten Diskussion gehören Offenheit, Neugier, Ehrlichkeit - und Zeit. Deswegen endet "Open End" mit Michel Friedman erst dann, wenn das Thema ausdiskutiert ist. Es ist der Talk ohne Zeitlimit. Mit Gästen aus Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft, Politik und Publizistik diskutiert Friedman über die großen Themen: Freiheit, Wut, Menschenrechte und vieles mehr.

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„Natürlich ist das Rassismus“

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Wer sind wir? Wer wollen wir sein - und zu wem werden wir gemacht, oft gegen unseren Willen?  In dieser Folge „Open End“ geht es um Identität - Michel Friedman spricht mit Hadija Haruna-Oelker, Jagoda Marinić und Wolfgang Thierse. 

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"Jeder Mensch sollte grenzenlos frei sein"

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Freiheit. Sie ist unser höchstes Gut. Aber wo beginnt sie - und vor allem: wo hört sie auf? In „Open End“ spricht Michel Friedman darüber mit Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer, Linken-Politikerin Katja Kipping und WELT-Chefredakteur Ulf Poschardt.

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"Angst ist stärker als Vernunft. Weil Angst ein Gefühl ist"

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Angst - ein Gefühl, das uns alle durchs ganze Leben begleitet. In der Pandemie ist es oft besonders präsent. In „Open End“ spricht Michel Friedman darüber mit Intensivmediziner Uwe Janssens, Kriegsreporterin Julia Leeb und Stephan Kramer, dem Verfassungsschutzpräsident Thüringens.

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„Leute, die hassen, sagen: Das war richtig! Hass ist eine Droge“

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Wut! Wir alle haben sie, wir alle kennen sie, wir alle erleben und erleiden sie. Aber warum sind wir wütend? Warum machen wir andere wütend? Ist Wut immer etwas Schlechtes, oder kann sie uns auch zu besonderen Leistungen antreiben? In der Erstausgabe von "Open End" geht Moderator Michel Friedman mit seinen Gästen der Wut auf den Grund - ohne Zeitlimit. Mit dabei in dieser Folge: Die Schriftstellerin Thea Dorn, der Soziologe Heinz Bude und der Moderator und Journalist Michel Abdollahi.

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Ab 18. April: OPEN END - der Talk mit Michel Friedman

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Über diesen Podcast

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